September 17, 2018

Morbus Parkinson im Fokus

Sprechstörungen treten im Rahmen der Parkinsonerkrankung sehr häufig auf. Im Laufe der Erkrankung entwickeln bis zu 90% der Betroffenen eine Stimm- und Sprechstörung. Bei manchen Patienten ist eine veränderte Stimme sogar das erste Krankheitszeichen. Leider wirkt die medikamentöse Therapie beim Sprechen in der Regel kaum. Die einzige Möglichkeit das Sprechen zu verbessern, ist eine gezielte Sprech- und / oder Stimmtherapie. Desweiteren zeigen sich im Rahmen der Parkinsonerkrankung auch zum Teil ausgeprägte Schluckstörungen (Dysphagien), die oftmals erst nach der ersten Lungenentzündung diagnostiziert werden und bei Nichtbeachtung zu lebensbedrohlichen Umständen führen können.
Dieser Vortrag soll dazu beitragen, zielgerichtete Therapiestrategien zur Behandlung der Sprech-, Stimm- und / oder Schluckstörungen im Rahmen einer Parkinsonerkrankung kennenzulernen.

Anmeldung über die VHS Tuttlingen erforderlich